Der Frühling ist da! Der Heuschnupfen auch…

Veröffentlicht am 30. April 2014

Heuschnupfen nimmt seit mehreren Jahren zu und verursacht bei den meisten Patienten eine massive Einschränkung des alltäglichen Lebens. Bei den Heuschnupfallergenen unterscheidet man zwischen Inhalations-(Hausstaub, Tierhaare, Pollen oder Sporen), Nahrungsmittel-(Weizen, Kuhmilch, Fisch, Eier, Früchte oder Soja), Kontakt- und Insektengift-Allergenen.
Der Heuschnupfen tritt bei uns als saisonale allergische Konjunktivitis sowie in Form eines allergischen Heuasthmas auf. Schuld an der Entstehung eines Heuschnupfens ist eine Überreaktion Immunsystems, das sich auf einmal gegen harmlose Stoffe wehrt. Die Pollensaison fängt im Februar an und dauert bis September. Er kann auch das ganze Jahr durch andere oben genannte Allergene verursacht werden. Wichtig ist es eine klare Diagnose vom Allergologen zu bekommen, dass eine Heuschnupfenallergie vorliegt und durch welche Allergene diese ausgelöst wird.

 
Symptome des Heuschnupfens sind Jucken in der Nase, Niesattacken, klare Sekretion, Brennen der Augen, starkes Krankheitsgefühl, Fieber, Appetitlosigkeit, Müdigkeit. Im schlimmsten Fall kann einen Heuschnupfen, wenn die richtigen Maßnahmen nicht rechtzeitig ergriffen werden, sich zu einer Asthma fortentwickeln. In der Schulmedizin wird Heuschnupfen mit Antihistaminika, Kortikoid-Spray und Cromoglicinsäure zur Prophylaxe behandelt. Folgende Maßnahmen sind möglich, um die Situation zu verbessern: Schließen der Fenster in der Hauptpollenflugzeit, reduzieren von Sport im Freien, Wäsche nicht draußen aufhängen, sich in einem anderen Zimmer als im Schlafzimmer umziehen, Haare bevorzugt Abends waschen, das Zuhause regelmäßig feucht reinigen, Pollenschutzgitter in der Pollenzeit installieren….

 
Die Heuschnupfentherapie mit Homöopathie ist eine Konstitutionsbehandlung und sollte am besten außerhalb der Saison angefangen werden. Die Symptome des Heuschnupfens können nicht als isoliertes Phänomen betrachtet werden. Heuschnupfen ist ein Zeichen einer gestörten Konstitution, wofür man ein Konstitutionsmittel nach der Totalität der Symptome aussucht. Dieses wird wie üblich für die Konstitutionsbehandlung mit zunehmend steigenden Potenzen verabreicht. Eine erfolgreiche homöopathische Therapie wird an der Minderung der Symptome während der folgenden Heuschnupfensaison gemessen.

 
Wenn Sie sich für eine homöopathische Behandlung im akuten Zustand innerhalb der Saison entscheiden, sollte man eher ein akutes Mittel aussuchen, das die akuten Symptome behandelt und dieses in niedriger Potenzen nehmen. Danach wird das Konstitutionsmittel ausgesucht. Bei der homöopathischen Behandlung sollten Sie Ihre schulmedizinische Medikamente weiterhin nehmen. Mit der Zeit und bei Erfolg der homöopathischen Therapie sollte die Einnahme der schulmedizinischen Medikamente reduziert werden.

 
Sie leiden seit Jahren unter Heuschnupfen und möchten mit Homöopathie Ihr Leiden reduzieren? Rufen Sie mich an!

 

Quellen:

- Praxisleitfaden Allgemeinmedizin, Hrsg.: Gesenhues, Ziesché, Verlag Urban & Fischer

- Leitfaden Homöopathie, Hrsg.: Geißler, Quak, Verlag Urban & Fischer

- Homöopathie in der Kinder und Jugendmedizin, Hrsg.: Pfeiffer, Drescher, Hirte, Verlag Urban und Fischer


Keine Rückmeldungen zu "Der Frühling ist da! Der Heuschnupfen auch..."


    Möchten Sie hierzu gerne etwas schreiben?

    Some html is OK